Draftsheet: Welche Optionen gibt es?
In einem meiner vorangegangen Beiträge habe ich schon über die Wichtigkeit eines Draftsheets geschrieben deswegen erläutere ich kurz welche Optionen es gibt. Man sollte beachten dass sich 3 der Klassiker sehr ähnlich sind und ich deshalb basierend auf einer Idee von PFF eine etwas eigene Version entwickelt habe. Diese werde ich ausführlich vorstellen. Ich verwende 2 der 4 Optionen für meinen Fantasy Draft bzw. für meine Vorbereitung. Welche Optionen gibt es nun?
1. Bigboard: Hierbei handelt es sich um eine simple Auflistung nach Stärke von ca. 200-300 Spieler (je nachdem wie viel benötigt werden). Ich verwende dieses Sheet um auf dieser Basis mein Draftboard für die Zukunft zu erstellen
2. Gewichtetes Bigboard: Hierbei handelt es sich um ein normales Bigboard zu dem zusätzlich noch eine Point projection dabei steht, um während des Drafts jederzeit Entscheiden zu können ob ein Pick sinnvoll ist oder nicht. Zum Beispiel nehme ich einen QB der laut meinem Board "best-player-available" ist oder nehme ich den nächsten Spieler zum Beispiel einen Runningback, weil der Punkte Unterschied zwischen dem nächstbesten Runningback größer ist als der zum nächstbesten Quarterback. Sollte man hierfür keine Passenden Modelle zur Point projection bei der Hand haben, muss man für sich Entscheiden von welcher Seite man sie am besten bezieht. Dann bleibt allerdings weniger Platz für Individuelle Wertung.
3. Position Sortiert: Hierbei wird keine durchgehende Topliste erstellt, sondern eine Liste für jede Position. Man hat zwar keinen Rangliste wie man die Spieler untereinander bewertet, sondern ist verleitet eher nach need oder seiner vorher erstellten Draftstrategie zu handeln. Dafür ist es deutlich übersichtlicher.
4. Mein Draftsheet: Hierbei handelt es sich um eine Idee möglichst viel Information auf kleinen Raum zu haben, die trotzdem übersichtlich ist und einfach zu nutzen.
In der Abbildung seht ihr mein Draftsheet aus der Saison 2019. Was habe ich gemacht?
Zuerst habe ich eine Topliste der Top 70 Spieler (Also in einer 14er Liga genug für 5 Runden, in einer kleineren Liga natürlich weniger). Das bedeutet es solange es möglich ist Drafte ich aus den Top 70 wenn es vernünftig ist (d.h.: ich drafte keine 2 QBs oder 2 TEs auch wenn sie noch in den Top 70 sind). Danach habe ich lauter Tabellen für jede Runde von 6 bis 15 (bei größeren Kader natürlich mehr). Hier habe ich eine schönen Überblick über jede Position und für welche Runde setze ich ihren Fantasy Value. Das bedeutet ich nehme sie keine Runde früher als ich sie zugeordnet habe. Dann sind noch Toplisten für Kicker und Defense, da ich diese ohnehin nur am Ende jedes Drafts auswähle und dann einfach nach meiner Liste "best available" auswähle. Dann geht es mir noch möglichst viel Sinnvolle Information hinzu zubekommen und das sind: Bye-Weeks, einfach um nicht übermäßig viele Spieler mit den selben Bye-Weeks zu haben und Handcuff Runningbacks. Als Handcuffs werden die Spieler bezeichnet die im Falle eines Ausfall eines Starting-RB die Rolle füllen. Dies ist besonders bei Verletzungsanfälligen Spielern sehr wichtig und man kann ein Sicherheitsnetz gegen Ende das Drafts spannen. Zusätzlich habe ich noch eine Positional Checklist, einfach um einzutragen welche Spieler und welche Position ich habe um auch in späteren Runden einen Übernblick zu haben. Wie ihr seht gestalte ich mein Draftsheet etwas anders als viele, ich bin damit sehr glücklich geworden aber letztendlich ist es Geschmackssache mit was man zufrieden ist und am besten Arbeiten kann. Ich hoffe ich konnte euch etwas helfen mit eurem Draftsheet Zusammenstellung.
1. Bigboard: Hierbei handelt es sich um eine simple Auflistung nach Stärke von ca. 200-300 Spieler (je nachdem wie viel benötigt werden). Ich verwende dieses Sheet um auf dieser Basis mein Draftboard für die Zukunft zu erstellen
2. Gewichtetes Bigboard: Hierbei handelt es sich um ein normales Bigboard zu dem zusätzlich noch eine Point projection dabei steht, um während des Drafts jederzeit Entscheiden zu können ob ein Pick sinnvoll ist oder nicht. Zum Beispiel nehme ich einen QB der laut meinem Board "best-player-available" ist oder nehme ich den nächsten Spieler zum Beispiel einen Runningback, weil der Punkte Unterschied zwischen dem nächstbesten Runningback größer ist als der zum nächstbesten Quarterback. Sollte man hierfür keine Passenden Modelle zur Point projection bei der Hand haben, muss man für sich Entscheiden von welcher Seite man sie am besten bezieht. Dann bleibt allerdings weniger Platz für Individuelle Wertung.
3. Position Sortiert: Hierbei wird keine durchgehende Topliste erstellt, sondern eine Liste für jede Position. Man hat zwar keinen Rangliste wie man die Spieler untereinander bewertet, sondern ist verleitet eher nach need oder seiner vorher erstellten Draftstrategie zu handeln. Dafür ist es deutlich übersichtlicher.
4. Mein Draftsheet: Hierbei handelt es sich um eine Idee möglichst viel Information auf kleinen Raum zu haben, die trotzdem übersichtlich ist und einfach zu nutzen.
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| Abbildung: Drafstheet Saison 2019 |
Zuerst habe ich eine Topliste der Top 70 Spieler (Also in einer 14er Liga genug für 5 Runden, in einer kleineren Liga natürlich weniger). Das bedeutet es solange es möglich ist Drafte ich aus den Top 70 wenn es vernünftig ist (d.h.: ich drafte keine 2 QBs oder 2 TEs auch wenn sie noch in den Top 70 sind). Danach habe ich lauter Tabellen für jede Runde von 6 bis 15 (bei größeren Kader natürlich mehr). Hier habe ich eine schönen Überblick über jede Position und für welche Runde setze ich ihren Fantasy Value. Das bedeutet ich nehme sie keine Runde früher als ich sie zugeordnet habe. Dann sind noch Toplisten für Kicker und Defense, da ich diese ohnehin nur am Ende jedes Drafts auswähle und dann einfach nach meiner Liste "best available" auswähle. Dann geht es mir noch möglichst viel Sinnvolle Information hinzu zubekommen und das sind: Bye-Weeks, einfach um nicht übermäßig viele Spieler mit den selben Bye-Weeks zu haben und Handcuff Runningbacks. Als Handcuffs werden die Spieler bezeichnet die im Falle eines Ausfall eines Starting-RB die Rolle füllen. Dies ist besonders bei Verletzungsanfälligen Spielern sehr wichtig und man kann ein Sicherheitsnetz gegen Ende das Drafts spannen. Zusätzlich habe ich noch eine Positional Checklist, einfach um einzutragen welche Spieler und welche Position ich habe um auch in späteren Runden einen Übernblick zu haben. Wie ihr seht gestalte ich mein Draftsheet etwas anders als viele, ich bin damit sehr glücklich geworden aber letztendlich ist es Geschmackssache mit was man zufrieden ist und am besten Arbeiten kann. Ich hoffe ich konnte euch etwas helfen mit eurem Draftsheet Zusammenstellung.

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